Archiv des Autor: Thomas Körbier

Diplomarbeiten für den Verein „Friesach im Wandel“

Die drei Schülerinnen Vanessa Felsmayer, Katharina Koller und Lisa Rogl aus der 5AC der Agrar HAK Althofen haben ihre abschließende Diplomarbeit mit dem Thema „Konsumverhalten – global denken, lokal handeln“ bei Mag. Margot Gursch im Schwerpunktgegenstand Kommunikationsmanagement und Marketing geschrieben.

Inhaltlich ging es dabei um die Erstellung eines adäquaten Fragebogens zur Erhebung der Gewohnheiten der einzelnen Altersgruppen rund um das Thema Konsumverhalten und um die Fragestellung, wie man die Lebensmittelverschwendung reduzieren kann. Das Umfrageergebnis dient nun dem Verein „Friesach im Wandel“ als Basis für weitere Entscheidungen.

Gerald Kerschbaumer bedankt sich bei den Schülerinnen für die Umfrageergebnisse

Die individuellen Themenstellungen lauteten wie folgt:

  • Leichte Gehirnwäsche – Warum der Mensch durch Beeinflussung von Werbung und Medien zu viel einkauft?
  • Ressourcen im Wandel der Zeit: Wie schnell aus Luxusgütern Müll wird?
  • Maßnahmen gegen das übertriebene Konsumverhalten am Beispiel „Friesach im Wandel“

Coronabedingt gab es leider keine öffentliche Präsentation der Diplomarbeiten. Die Schülerinnen übergaben die Daten zur weiteren Verwendung an den Teamleiter von „Essen retten und teilen“ Gerald Kerschbaumer. 

Die „Lebensmittelretter“ feiern 5. Geburtstag

Das Team der Lebensmittelretter

Täglich landen übrig gebliebene Lebensmittel direkt aus den Regalen der Märkte im Müll, völlig genießbare Nahrung wird entsorgt. Seit dem 2. März 2016 hat sich gegen diese Verschwendung in Friesach ein ehrenamtliches Team zusammengetan und gemeinsam rettet und teilt man wertvolle Lebensmittel. Träger des Konzepts ist der Verein „Friesach im Wandel“, eine Ermöglichungsplattform für innovative Ideen und ökosoziale Stadtentwicklung.


Einer der Initiatoren und Lebensmittelretter der ersten Stunde ist Gerald Kerschbaumer aus Friesach. Er koordiniert ein Team von derzeit 20 ehrenamtlichen Lebensmittelretter:innen. Zweimal pro Woche werden von regionalen Geschäften Lebensmittel, die nicht mehr verkaufsfähig, aber noch genießbar sind, abgeholt. Diese Lebensmittel werden zur Ausgabestelle im Innenhof des Rathauses gebracht. Dort sortieren und prüfen fleißigen Helfer:innen die Produkte. Das Team hat spezielle Lebensmittelhygiene-Schulungen absolviert und nun, in Zeiten von Corona, wird streng auf die Einhaltung der Verordnungen geachtet. Daher erfolgt die Ausgabe der Lebensmittel zur Zeit mit fertig angefüllten Tragetaschen, die im Innenhof des Gemeindeamts verteilt werden.


Die Bedeutung von Nahrungsmittel war für Kerschbaumer schon immer ein Thema: „Unser Ziel ist es, den Lebensmitteln, die nicht mehr verkauft werden, wieder einen Wert zu geben, indem man sie nach erfolgter Kontrolle möglichst rasch verteilt. Das Projekt ist für alle Menschen da, die es sinnvoll finden, gegen die Verschwendung etwas zu tun“.

Gerald Kerschbaumer, der Initiator und Teamleiter

Der Obmann des Vereins „Friesach im Wandel“, Leo Kudlička, freut sich über das Engagement der Helferinnen und Helfer: „Diesem tollen Team ist es zu verdanken, dass wertvolle Nahrungsmittel nicht auf dem Müll landen. Ein herzliches Danke gilt auch den Betrieben, die die Waren zur Verfügung stellen, sowie der Stadtgemeinde für die Räumlichkeiten im Rathaus. Und ein großes Danke auch an alle Abholerinnen und Abholer, denn nur abgeholte Lebensmittel sind gerettete Lebensmittel.“

Öffnungszeiten:
Mittwoch und Freitag jeweils um 17 Uhr
Treffpunkt: Stadtgemeindeamt Friesach – Fürstenhof – Innenhof
Mit der Abholung von Lebensmitteln, die noch genießbar sind, aber nicht mehr verkauft werden können, helfen Sie mit, diese vor der Vernichtung zu bewahren. Jeder ist herzlich willkommen, es wird keine Einkommensnachweis verlangt.


Kontakt: Gerald Kerschbaumer 0650 / 8121 966

Wie kann man das Projekt unterstützen:

Abholen der Lebensmittel, denn nur abgeholte Lebensmittel sind gerettete Lebensmittel

Weitere Personen für die Abholung aktivierenEhrenamtliche Mitarbeit – bei Interesse bitte bei Gerald Kerschbaumer melden

Sachspenden von überschüssigen, einwandfreien Produkten

Geldspende


Retter aus Überzeugung – Fakten aus fünf Jahren Lebensmittel retten&teilen in Friesach


Pro Jahr werden ca. 1.100 Stunden an freiwilliger, ehrenamtlicher Arbeit geleistet, das heißt, in den 5 Jahren seit dem Bestehen waren es gesamt ca. 5.500 Arbeitsstunden. Wenn eine Person diese Stundenanzahl alleine bewältigen will, braucht sie dafür, wenn sie jeden Tag 12 Stunden arbeitet, mehr als ein Jahr.



Fakten zur Lebensmittelverschwendung:


1/3 aller weltweit produzierten Nahrungsmittel wird nicht gegessen, sondern landet im Müll. 577.000 Tonnen genießbarer Lebensmittel werden in Österreich jährlich entsorgt. Das ist so viel, wie die Bevölkerung des gesamten Bundeslandes Kärnten isst.

„Rettet das Dorf“ – DER Film von Teresa Distelberger

Filmvorführung in Friesach: Donnerstag, 22. Oktober 2020 im Festsaal im Rathaus um 19:00 Uhr

Eine Suche nach der Lebensqualität am Lande

Was können wir tun, damit unser Wohnort lebenswert bleibt? Der Film von Teresa Distelberger zeigt anhand vieler praktischer Beispiele den Einsatz engagierter Bürger für eine zukunftsfähige Gemeinschaft. Die Interviews und Aufnahmen fanden vor Corona statt, haben aber an Aktualität nichts eingebüßt, denn mittlerweile erfahren immer mehr Menschen, dass ein Leben am Land viele Vorteile bringt. Diese Lebensqualität heißt es zu nutzen und zu optimieren. Lassen Sie sich inspirieren, denn jeder kann zu einer lebenswerten Umwelt, für uns und unsere Kinder, beitragen. Es liegt an uns allen. 

Veranstalter: Verein Friesach im Wandel gemeinsam mit dem Kath. Bildungswerk, dem Umweltreferat der Diözese Gurk und dem Klimabündnis Kärnten.

Eintritt: Freiwillige Spende

Hinweis: Anmeldung bei ka.kbw@kath-kirche-kaernten.at oder unter 0463/58772423 erforderlich! Begrenzte Teilnehmerzahl mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen. Mund-Nasen-Schutz und Einhaltung der Abstandsregeln bleiben ebenfalls aufrecht!

Zusammenhalt, auch wenn wir Abstand halten müssen. WIR KÖNNEN DAS. GEMEINSAM!

Lebensmittel vor der Mülltonne gerettet

Endlich scheint die Politik erkannt zu haben, was wir von „Friesach im Wandel“ seit Jahren in der Realität praktizieren: Lebensmittel retten und teilen ist wertvoll! 
Wenn Sie der selben Meinung sind, dann besuchen Sie unseren „Lebensmittel retten und teilen“- Laden in der Bahnhofstraße in Friesach (mittwochs ab 18:00, freitags ab 16:00) – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Quelle: „Kleine Zeitung – Kärtner Ausgabe“, 15.09.2018, S. 14

Der „Wurzgarten“

Seit Herbst letzten Jahres ist der Verein „Friesach im Wandel – Transition Town Friesach“ um ein schönes und sinnvolles Projekt reicher: ein Teil der großen Wiese im Bereich des Dominkanerklosters wurde zum „Wurzgarten“.

Hier arbeiten Mitglieder des Vereins mit liebevoller Hand und grünem Daumen mit verschiedensten Obst- und Gemüsesorten, um die Vielfalt des „Gartelns“ anschaulich zu machen, während nebenan die „Wandel-Bees“ unserer Stadtimkerin Ursula ihre Arbeit verrichten.
Somit ist die „Essbare Stadt“ um ein Projekt erweitert worden.

Vor kurzem konnte ein weiterer wichtiger Schritt zu einem schönen Garten vollbracht werden: mittels vereinten Kräften wurde eine Einfriedung rund um das Gartenareal errichtet.

Trauen Sie sich, kommen Sie hin und „garteln“ Sie mit uns im Wurzgarten mitten in Friesach – wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf Ihre Mitarbeit!

Wandertag

Am 26. Mai dieses Jahres war es soweit: Unser Verein „Friesach im Wandel – Transition Town Friesach“ lud alle Mitglieder und UnterstützerInnen zum gemeinsamen Wandertag ein!
Vom Treffpunkt Hauptplatz Friesach ging die erste Etappe hinauf auf den Petersberg.
Dort berichtete Obmann Leo Kudlicka über all die Projekte und Unternehmungen, die der Verein seit mehreren Jahren unterstützt und aufgebaut hat.

Weiter ging der Weg vorbei am Puck Prünnl bis nach St. Salvator.

Der Verein dankt allen recht herzlich, die an diesem Wandertag mitgemacht und mitgearbeitet haben und freut sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Filmvorführung „More than Honey“

Mittwoch, 2. Mai 2018, 19 Uhr

Stadtgemeindeamt Friesach (Festsaal 4. Stock)

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr:
die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.
 
MORE THAN HONEY entführt uns in das faszinierende Universum der Biene.
Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei
bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

Eintritt frei! (Spenden erlaubt!)

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