Latest Posts

Naturnahes Zuhause für unsere Bienen

Eine Klotzbeute als neuer Baustein der „Transition Town“ Friesach

Die Obstallmende am Gelände des Petersberges, die zur Erhaltung alter Kultursorten angelegt wurde, hat eine neue Attraktion. Mit den vereinten Kräften von drei Friesacher Vereinen wurde eine sogenannte „Klotzbeute“ für Bienen aufgestellt.  

Dieses gemeinschaftliche Projekt vom „Bienenzuchtverein Friesach und Umgebung“ und Friesach im Wandel gemeinsam mit dem Stadtverschönerungsverein ist eine gelungene Zusammenarbeit im Sinne des Zusammenwirkens von Natur und Mensch.

Klotzbeuten gehören zu den ältesten künstlichen und transportablen Bienenbehausungen. Ein Jahr lang musste der Lindenbaumstamm trocknen, danach wurde er bis ins kleinste Detail fachgerecht zu einer „Klotzbeute“ bearbeitet. Ab Mitte Juni wird ein Bienenvolk eingesetzt und die Besucher des Petersberges sind eingeladen, die Türen des Baumstammes zu öffnen und die hinter einer Glasscheibe lebenden Bienen zu beobachten. Die Betreuung der Klotzbeute übernimmt unsere Stadtimkerin Ursula.

Das Sammeln des Honigs wilder Bienen durch den Menschen ist seit etwa 9000 Jahren belegt. Der Beruf des Honigsammlers kam im Mittelalter auf und wurde als Zeidler bezeichnet. Er hielt, anders als der Imker im heutigen Sinne, die Bienen nicht in gezimmerten Bienenstöcken oder -körben. Ursprünglich lebten die Bienen wild in natürlich vorkommenden Baumhöhlen im Wald. Solche Baumhöhlen bzw. -klötze samt Bienen sägten die Zeidler aus den Baumstämmen und stellten sie an günstigen Standorten auf. Mit Beginn der zunehmenden planmäßigen Bienenhaltung wurden diese „Klotzbeuten“ aus ausgehölten Baumstämmen eigens hergestellt.

https://www.biene-friesach.at/

Erfolgreiches Crowdfunding-Projekt für unsere Allee

Erfolgreich setzte sich unser Verein für die Nachpflanzung der 2016 entfernten Allee bei der Stadteinfahrt Friesach Süd ein. Mit dem New Yorker Schriftsteller John Wray (mit Friesacher Wurzeln) haben wir einen prominenten Sponsor und kongenialen Mitstreiter gefunden. Unser Verein sieht in dieser Neupflanzung auch eine kulturelle, ästhetische und ökologische Aufwertung unserer Stadtlandschaft. Einen großen  Teil der Projektkosten tragen neben der Stadt und dem Land Kärnten auch die Friesacher Bürgerfrauen und weitere Spender*innen, die nicht genannt werden wollen. Die neue Weißbuchen-Allee bereichert als lebendige Architektur das historische Stadtbild. 

Herzlichen Dank den Spender*innen!

Pflanzentausch-Fest :)

Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher des diesjährigen Pflanzen/Samen-Tauschfestes! Es war ein wunderbarer, stimmungsvoller Nachmittag ganz im Zeichen der Vielfalt. Ein großartiger Austausch zum Garteln, Leckereien für den Gaumen, Jamsession, Sonne und Regen, kurzum- alles was das Gärnterherz hüpfen lässt!
GRÜNER DAUMEN HOCH

Das neue Gartenjahr von FiW hat bereits begonnen

Wir freuen uns nun auf das gemeinsame Gartel´n und Experimentieren in  „Anni´s Garten, unserem kleinen Gemeinschaftsgarten und im „Wurzgarten“, unserem ersten Gemeinschaftsacker. Wir versuchen diese Gärten ökologisch d.h. möglichst nach den Prinzipien der Permakultur zu bewirtschaften.

Das Projekt „Klostergarten“ geht heuer erst in das zweite Gartenjahr. Erste Arbeitseinsätze, wie z.B. dringend notwendige Baumsanierungs-maßnahmen auf der Streuobstwiese des Klostergartens, sind bereits ausgeführt. Auch unsere „WandelBees“ (Honigbienen) sind schon fleißig unterwegs.

In Kooperation mit dem Verein „Mittelalterliches Friesach“ stehen für diese Saison neue spannende Projekte am Plan.

Transition-Gründungsleitfaden auf DEUTSCH

Wir freuen uns sehr, dass es den Transition-Gründungsleitfaden nun auch auf Deutsch gibt.

In dieser Unterlage haben verschiedenste Teams des Internationalen-Transition-Netzwerks im Jahr 2016 die Erfahrungen der letzten zehn Jahre aufbereitet, was gut funktioniert und was nicht, wenn Transition Initiativen anfangen, ihre Städte und Dörfer neu zu denken und umzugestalten. Dieses Wissen soll nun geteilt werden. Eine brauchbare Anleitung für den Wandel in eurer Straße, Gemeinde, Stadt oder Organisation.

Wir danken dem Übersetzungsteam vom deutschen Transition-Netzwerk (www.transition-initiativen.de) für die lang ersehnte deutsche Fassung!

transition_leitfaden_web

Lebensmittel vor der Mülltonne gerettet

Endlich scheint die Politik erkannt zu haben, was wir von „Friesach im Wandel“ seit Jahren in der Realität praktizieren: Lebensmittel retten und teilen ist wertvoll! 
Wenn Sie der selben Meinung sind, dann besuchen Sie unseren „Lebensmittel retten und teilen“- Laden in der Bahnhofstraße in Friesach (mittwochs ab 18:00, freitags ab 16:00) – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Quelle: „Kleine Zeitung – Kärtner Ausgabe“, 15.09.2018, S. 14

Ein Lehrgang zeigt Friesacher Praxis

Entwicklung einer SOLIDARISCHEN ÖKONOMIE – Wie geht das?

Die ksoe (Katholische Sozialakademie Österreich) greift dieses spannende Thema auf. Sie bietet in diesem Jahr erstmals den Lehrgang „Solidarisches Wirtschaften“  an, der seine TeilnehmerInnen von Wien über Friesach bis nach Bozen führt. Dabei sollen bestehende Projekte als Anregung und Modell unter die Lupe genommen werden, um daraus das Knowhow für den Aufbau von solidarökonomischen Initiativen und Betrieben zu gewinnen. Die Initiative „Friesach im Wandel“ ist eines der praktischen Beispiele, von denen gelernt werden darf.
Eine alternative Wirtschaft – die die Bedürfnisse der Menschen, „das gute Leben“ im Blick hat und auf gegenseitiger Unterstützung und Kooperation aufbaut – existiert bereits in Form von vielen Projekten rund um den Globus. Ausgehend von Lateinamerika ist eine weltweite Bewegung einer „Solidarischen Ökonomie“ entstanden. Dabei geht es um einen erweiterten Arbeits- und Wirtschaftsbegriff über Erwerbsarbeit hinaus. Zur Umsetzung in die gelebte Realität gibt es nicht nur ein Modell, sondern viele alternative Wege wie zB. Betriebe der Solidarischen Landwirtschaft, Umsonstläden, selbstverwaltete Betriebe, Gemeinwohlorientierte Genossenschaften, solidarische Wohnprojekte oder auch interkulturelle Gärten.
Der Lehrgang zeigte Vorbild-Projekte wie das „Wiener Lastenradkollektiv“, Wohnprojekte von „HabiTAT“, die Solidarische Landwirtschaft „GeLa Ochsenherz“ in Gänserndorf bei Wien und die Transition Town Initiative „Friesach im Wandel“. Am 5. und 6. Juli besuchten die KursteilnehmerInnen dazu die Burgenstadt Friesach in Kärnten.
LEO KUDLIČKA (Obmann TT-FiW) führte die TeilnehmerInnen in die wichtigsten Grundprinzipien der Internationalen „Transition-Town-Bewegung“ ein. (Transition = englisch für „Wandel, Übergang“) Frei nach dem Motto: „ Wer global etwas ändern will, muss vor der eigenen Haustür anfangen!“ versteht sich die zivilgesellschaftliche Basisbewegung als eine Kraft, die den sozioökologischen Kulturwandel vorantreibt. Generationen- und milieuübergreifend wird der Wandel aktiv gestaltet. Dadurch wachsen das Selbstbewusstsein und die Verantwortung in der Gemeinschaft.
Im Rahmen von Friesach im Wandel – der ersten Transition-Town Kärntens – engagieren sich Freiwillige schon das fünfte Jahr erfolgreich für Nachhaltigkeit, Kooperation und Gemeinwohl. Beim „StadtWandeln“ in der Burgenstadt konnten die Studierenden neben bestehenden Projekten auch die engagierten Menschen dahinter kennenlernen. Das Team von „Friesach im Wandel“ stellte dabei inspirierende Ideen und Konzepte vor – den Kost-Nix-Laden (eines der größten Schenk-Teil-Zentren Südösterreichs), Essen retten & teilen (Foodsharing), verschiedene Projekte der „Essbaren Stadt Friesach“: Obstallmende am Petersberg, Stadtimkerei und den Wurzgarten (Gemeinschaftsacker, Beitrag zur lokalen Ernährungssouveränität). Anhand der praxisnahen Beispiele konnten die interessierten TeilnehmerInnen erfahren, wie man Herausforderungen vor Ort identifiziert, gemeinsam Lösungen entwickelt und Mitmenschen mobilisiert.

Zwei weitere Best Practice-Beispiele wurden vorgestellt: „GELA Ochsenherz“ und das Organisationsmodell „Soziokratie“:

Mit „GELA Ochsenherz“ kann als Pionierbetrieb für solidarische Landwirtschaftsprojekt gelten. Diese Agrargemeinschaft war der erste CSA-Betrieb (Community Supported Agriculture) Österreichs. Auf einer Fläche von etwa 4 ha wird eine große Vielfalt von über 60 verschiedenen Gemüsearten und dazu noch Kräuter und etwas Beerenobst produziert. Die Gemeinschaft versorgt derzeit ca. 400 Menschen über „Ernte-Anteils-Kisten“. Ein Teil der „Ernteanteile“ wird auch gegen Mitarbeit vergeben.

Mehr dazu unter: www.ochsenherz.at

Die Vorarlbergerin LISA PRAEG (wir werk – gemeinsam wirksam sein, Soziokratie Zentrum Österreich) gab einen Einblick in die Methode der „Soziokratischen Abstimmung“ und dem „Konsentprinzip“. Dieses Prinzip bietet Methoden zur Entscheidungsfindung und ist ein Organisationsmodell für gelingende Zusammenarbeit und Entscheidungen auf Augenhöhe. Ziel dieses Organisationsmodells ist, Kooperation, Partizipation, Mitverantwortung, Agilität und ganzheitliche Potenzialentfaltung zu fördern.

Mehr dazu unter: www.soziokratie.at

Der „Wurzgarten“

Seit Herbst letzten Jahres ist der Verein „Friesach im Wandel – Transition Town Friesach“ um ein schönes und sinnvolles Projekt reicher: ein Teil der großen Wiese im Bereich des Dominkanerklosters wurde zum „Wurzgarten“.

Hier arbeiten Mitglieder des Vereins mit liebevoller Hand und grünem Daumen mit verschiedensten Obst- und Gemüsesorten, um die Vielfalt des „Gartelns“ anschaulich zu machen, während nebenan die „Wandel-Bees“ unserer Stadtimkerin Ursula ihre Arbeit verrichten.
Somit ist die „Essbare Stadt“ um ein Projekt erweitert worden.

Vor kurzem konnte ein weiterer wichtiger Schritt zu einem schönen Garten vollbracht werden: mittels vereinten Kräften wurde eine Einfriedung rund um das Gartenareal errichtet.

Trauen Sie sich, kommen Sie hin und „garteln“ Sie mit uns im Wurzgarten mitten in Friesach – wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf Ihre Mitarbeit!

Wandertag

Am 26. Mai dieses Jahres war es soweit: Unser Verein „Friesach im Wandel – Transition Town Friesach“ lud alle Mitglieder und UnterstützerInnen zum gemeinsamen Wandertag ein!
Vom Treffpunkt Hauptplatz Friesach ging die erste Etappe hinauf auf den Petersberg.
Dort berichtete Obmann Leo Kudlicka über all die Projekte und Unternehmungen, die der Verein seit mehreren Jahren unterstützt und aufgebaut hat.

Weiter ging der Weg vorbei am Puck Prünnl bis nach St. Salvator.

Der Verein dankt allen recht herzlich, die an diesem Wandertag mitgemacht und mitgearbeitet haben und freut sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Ich stimme zu, dass diese Webseite Session Cookies für den Aufbau der Seiten verwenden darf. Mehr...

Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die Interneteinstellungen speichert. Fast jede Website nutzt Cookie-Technologie. Sie wird beim Besuch einer Website von Ihrem Internetbrowser heruntergeladen. In den Cookies dieser Webseite werden die Session-ID und die Zustimmung zur Verwendung von Cookies gespeichert. Zweck dieser Cookies ist es einerseits der korrekte Aufbau der Webseiten, anderseits damit beim Wechsel der Seiten nicht jedes Mal nach der Zustimmung zur Verwendung von Cookies gefragt wird. Die Cookies werden für die Dauer der Sitzung gespeichert. Um eine vorzeitige Löschung zu erzwingen, können Sie die vom Browser zur Verfügung gestellten Löschfunktionen für Cookies benutzen.

Personenbezogene Daten

Diese Website speichert KEINE personenbezogene Daten wie z.B. IP-Adressen, Namen, Adressen, Email-Adressen, Telefonnummern und dergleichen.

Schließen